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Heute, am 24.08.2016, stand für die 131 Schülerinnen und Schüler unserer Klassen 5 der erste Schultag auf dem Programm. Nach einer ersten Kennenlernphase mit dem Klassenlehrer ging es ins Bühnenhaus, wo "die Neuen" von der Schulgemeinde mit einem kleinen Konzert der Bläserklasse 6 und einer Vorführung der Turn-AG begrüßt wurden. 

Während in Marseille die Vorbereitungen für das EM-Halbfinale Deutschland gegen Frankreich schon auf Hochtouren liefen, wurde bei uns in Wesel noch ein anderes besonderes Ereignis präsentiert und gefeiert: die AVG-Schulshow 2016.

„Woher soll ich wissen, wohin ich will, wenn ich nicht weiß, wer ich bin“ – so lautete der Titel des Stücks, das von Blair, Alex, Sarah, Mimi, Hannes und Jakob erzählt. Die sechs Jugendlichen treffen nach ihrem Auszug von zuhause in einer WG aufeinander, jeder mit seiner Geschichte, eigenen Erfahrungen und Träumen. Sie lernen einander verstehen und unterstützen sich gegenseitig dabei, ihre Probleme zu lösen und sich Schwierigkeiten zu stellen. Am Ende brechen sie erneut auf – jeder auf seinem eigenen Weg.

Geschrieben, gespielt, getanzt und musikalisch in Szene gesetzt wurde diese Eigenproduktion von den Schülerinnen und Schülern der beiden Literaturkurse, des musikpraktischen Kurses sowie des Tanzkurses der Jahrgangsstufe 11.

In der letzten Woche vor den Sommerferien war die Schulgemeinde des AVG noch einmal richtig aktiv: Projekttage! Zum 775. Stadtjubiläum arbeiteten viele Schülergruppen zu Themen rund um Wesel. So schrieb eine Gruppe Gedichte über die Stadt, eine Gruppe erkundete das Weseler Wasser und kombinierte dies mit den Ausführungen des APX zur Wasserversorgung der Römer und eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit den jüdischen Schülern des AVG bzw. seiner Vorgängerschulen. 

Schnell wurde deutlich, dass es viele interessante Themen in unserer Stadt gibt, die es zu erforschen lohnt. Und vielfach wurde ebenfalls ersichtlich, dass 2 -3 Projekttage kaum ausreichen um abschließende Ergebnisse zustande zu bringen. Aber es wurde in vielen Bereichen ein sehr guter Anfang gemacht, der sicherlich an mehreren Stellen im Unterricht wieder aufgegriffen wird.  

So konnte sich eine Gruppe mit den Fledermäusen Wesels auseinandersetzen, Nistkästen bauen und diese auf dem Söller der Schule aufhängen, es ist angedacht, häufiger auch im Unterricht zu den Fledermäusen zu arbeiten. 

Die Gruppe "Flüchtlinge in Wesel" griff ein aktuelles Thema auf, allerdings aus einer historischen Perspektive: "Vesalia hospitalis" wurde unsere Stadt bekannterweise in der frühen Neuzeit genannt, da es viele Glaubensflüchtlinge aufgenommen hatte. Wenn das mal kein Vorbild für heute ist... 

Diese und viele weitere Gruppen konnten tolle Ergebnisse präsentieren und weckten Vorfreude auf weitere Projekttage... 

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